Deutsche Juden als Bibliophilen und Antiquare

Fritz Homeyer

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Es geht dem Verfasser, von Beruf Literarhistoriker und Antiquar, darum, im Sinne seines Lehrers Erich Schmidt und der liberalen Einstellung seines eigenen Elternhauses die Rolle aufzuzeigen, die der jüdischen Kulturschicht innerhalb des deutschen Volkes auf dem Spezialgebiet der modernen Bibliophilie zugefallen war. Er hat selber seit deren Anfängen an ihr mitgearbeitet und versucht, fern aller Überbewertung, den Anteil abzugrenzen, den das „Volk des Buches" an der Neugestaltung des deutschen Buches und der Erforschung seiner Geschichte im weitesten Sinne im Zusammenhang mit den deutschen Buchgesellschaften zwischen 1898 und 1933 gehabt hat. Zweiundzwanzig der markantesten Persönlichkeiten innerhalb und außerhalb der allgemeinen wie auch der örtlichen Bibliophilen-Gesellschaften werden auf Grund persönlicher Bekanntschaft, in genauer Kenntnis der meisten ihrer Sammlungen dargestellt. Dabei wird die mit knappen Strichen gezeichnete Geschichte der drei allgemeinen und zwölf lokaler Buchgesellschaften sichtbar. Fünfundzwanzig jüdischen Buchkünstlern und Illustratoren der Zeit ist ein besonderes Kapitel mit Lebensdaten und ausführlicher Bibliographie gewidmet. Es folgt ein Verzeichnis von sechsundzwanzig Zeitschriften im Dienste der Buchkunst nebst einer Auswahl der wichtigsten Anthologien, an denen deutsche Juden maßgebend beteiligt waren. Ein weiteres Kapitel enthält die Namenverzeichnisse jüdischer Mitglieder der Gesellschaft der Bibliophilen, der Maximilian-Gesellschaft, des Leipziger und des Berliner Bibliophilenabends und der jüdischen Mitarbeiter der „Zeitschrift für Bücherfreunde" (1897-1934). Das letzte Kapitel verzeichnet die Namen und Firmen von Juden im deutschen Buch- und Kunsthandel um 1933 (nach dem Buchhändler-Adressbuch von 1935) mit einigen biographischen Daten.

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