Jüdischer Almanach 2001: Orte und Räume

Gisela Dachs (ed.)

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Theodor Herzl hatte den kühnen Traum, Geschichte in Geographie zu verwandeln. Er konnte sich aber noch nicht vorstellen, daß man eines Tages Zugang zur ‘Klagemauer’ haben würde, ohne sich eigens vor Ort begeben zu müssen. Heute genügt ein Mausclick auf die richtige Website, und das Geschehen läßt sich per Kamera im Internet mitverfolgen – ein virtuelles Jerusalem im Cyberspace. Hiervon handelt einer der Beiträge des diesjährigen Almanachs, in dem es um Orte und Räume in der heutigen jüdischen Welt geht. Etgar Keret erzählt eine Kofferraum-Geschichte, Moshe Halbertal setzt sich mit der Frage nach der Heiligkeit des Tempelberges auseinander, Michael Cullen schreibt über den neuen Berliner Reichstag vor dem Hintergrund der Geschichte des letzten Jahrhunderts, Eran Tiefenbrunn über die israelische Subkultur in Berlin und Michael Brenner über jüdische Kurorte, in denen sich an Weihnachten Zuflucht finden ließ. Weitere Beiträge widmen sich der Architekturgeschichte Tel Avivs, der modernen israelischen Kunst, die in Bunkern ihren Ort hat, und dem Nachdenken über platzsparende Grabstätten in Israel. Thema ist auch die Debatte um die Errichtung eines Eruvs, eines Schabbatbezirkes, in London. Und wer sich für ‘Jews in Space’ interessiert, kann etwas über den ersten jüdischen Weltraumfahrer und die Gültigkeit der Halacha im All erfahren. Hinzu kommen Bilder aus Israel des bekannten israelischen Magnum-Photographen Micha Bar-Am.

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